Allgemein · Rezensionen

Sehr berührend

SAFIER.indd28 Tage lang- David Safier

In dem Buch geht es um Mira, welche 1943 im Warschauer Ghetto ihren Alltag bewältigt und um ihr und das Überleben ihrer Familie kämpft.

Ich finde es schön wie der Autor reale Ereignisse mit seiner fiktiven Protagonistin vereint hat. Außerdem war ich wirklich begeistert, wie er die Gefühle Miras beschrieben hat. Man konnte sich richtig gut in sie hineinversetzen und hat sich oft gefragt, ob man selbst genauso gehandelt hätte. Mich hat das Buch sehr berührt und schockiert zugleich, da man sich gar nicht vorstellen kann, dass einige Dinge wirklich passiert sind, auch wenn man es eigentlich im Geschichtsunterricht immer wieder erzählt bekommen hat. Dieses Buch hat mich sehr nachdenklich gestimmt. Die Fragen „Was für ein Mensch möchte ich sein?“ und „Wie weit würde ich gehen?“ haben nicht nur das Buch durchzogen, sondern auch meine Gedanken beeinflusst. Hannah`s Geschichten über die 777 Inseln hat der Autor gut eingeflochten und man konnte durchaus Parallelen zur Realität ziehen z.B. das ein Tyrann mit Manipulation und Verbreitung von Angst sehr mächtig ist. Außerdem war es wirklich berührend, wie Mira in den Geschichten ihrer kleinen Schwester Zuflucht fand. Am besten hat mir jedoch das Nachwort gefallen, wo der Autor erklärte, was der Realität entsprach und was nicht.

Es ist wirklich eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Kann es nur empfehlen.

Ich vergebe 5 von 5 Farbklecksen

5

Ayla

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3 Kommentare zu „Sehr berührend

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