Allgemein · Rezensionen

Ich konnte nicht aufhören zu lesen

Beverly Lewis: Niemals werd ich dich vergessen 

  • Taschenbuch: 428 Seiten
  • Verlag: Francke-Buchhandlung; Auflage: 1 (1. Juni 2016)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3868275959
  • Preis: 15,95€

Das Buch hat mich so begeistert, dass ich es innerhalb von wenigen Tagen gelesen habe, dazu trug auf jeden Fall der tolle Sprachstil und die Handlung bei.
An Sich gibt es zwei Handlungsstränge, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr verbinden. Auf der einen Seite ist Kelly die ihre Tochter seit acht Jahren sucht und auf der anderen Onkel Jack der sich rührend um seine Nichte Nattie kümmert. Kellys Tochter Emily wurde als Baby entführt und seit dem sucht sie nach ihr, manchmal mit unlauteren Methoden. Jack hat dagegen nach dem Unfalltot seines Bruders die Vormundschaft für dessen Adoptivtochter übernommen und kümmert sich wundervoll um das kleine Mädchen.
Vom Klappentext her, hatte ich erwartet, das sich die Handlung vorwiegend um Kellys Schicksal dreht, aber es herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den zwei Erzählsträngen die sich immer mehr verflechten. Mich persönlich hat dies nicht verstört, da ich Jacks Familie einfach goldig fand und gern mehr über sie gelesen habe.
Ich finde die Personen sehr gut dargestellt, sie haben einen eigenen Charakter mit denen ich mich gut identifizieren konnte. Besonder Natties sonniges Gemüt hat mir gut gefallen, sie ist meiner Meinung nach sehr liebenswürdig und relativ reif für ihr Alter, wenn auch Tante San andere Meinung ist. Das Amishe Kindermädchen Laura ist eine besondere Person, sie nimmt eine der wichtigsten Rollen im Leben von Nattie ein und gibt ihr Halt. An sich finde ich es gut, das man einiges über die Kultur der Amish erfährt, wenn ich mir auch vorstellen kann, dass so einiges überspitzt dargestellt ist. Hier ist auch der einzige Minuspunkt, den ich an merken muss. Meiner Meinung nach gibt es ein zwei Handlungen von Laura, die so überhaupt nicht zu ihr passen.
Christliche Werte werden für mich im Buch sehr schön vermittelt, es gibt so einige Gebete, die meistens auf den Alltag bezogen sind und gut in das Geschehen passen aber dann ist da noch die offensichtliche Wandlung von Kelly. Sie hat nie den Glauben verloren ihre Tochter wieder zu finden, sich dabei meiner Meinung nach verrannt. Doch langsam nimmt ihr Leben wieder geregelte Bahnen an und sie ist bereit für ihre Tochter. Es ist einfach toll zu lesen, wie Jesus ihr Leben positiv verändert.

Ich vergebe 4 von 5 Farbklecksen

4

Yannah

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Ein Kommentar zu „Ich konnte nicht aufhören zu lesen

  1. Das klingt ja… interessant. Nur das letzte verstehe ich nicht:
    „Doch langsam nimmt ihr Leben wieder geregelte Bahnen an und sie ist bereit für ihre Tochter.“

    Sag nicht, es heißt das, was ich denke, dass es heißt.

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